Historie

Die (noch) kurze Geschichte des Marschtreffs

Wegen der rückläufigen Entwicklung der Versorgung in Hetlingen hat sich eine Genossenschaft gegründet. Das Ziel ist, einen Dorfmittelpunkt als Ort der Gemeinschaft, Kommunikation und Versorgung zu schaffen. Der soziale Aspekt und die Ergänzung der Nahversorgung stehen im Vordergrund. Durch die Kooperationen mit weiteren lokalen Dienstleistern, wie zwei Imkern, einem Obsthof, dem Dorfkrug und so weiter wird eine Konkurrenz untereinander so gut es geht vermieden. Angeboten werden neben frischem Kaffee und Kuchen auch Waren des täglichen Bedarfes. Es wird ein Anhänger verliehen, und die Räume stehen Freizeitgruppen aus dem Dorf zur Verfügung.

Um den Bedarf und die Wünsche der Anwohner Hetlingens zu analysieren, wurden Infoveranstaltungen abgehalten und ein Fragebogen an alle Haushalte Hetlingens verteilt. Die Umfrage ergab einen Bedarf an Nahversorgung und ein Interesse an einem sozialen Mittelpunkt im Dorf.

Die Eröffnung am 3. Mai 2014 mit Musik des Hetlinger Elbkinderchors wurde von ca. 200 Bürgerinnen und Bürger besucht. Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Hetlinger ihren neuen Dorfladen.

Wie bei fast jedem Projekt gibt es seitdem ein Auf und Ab. Wir sind trotz alledem ein wenig stolz, den Marschtreff auch ins vierte Jahr seines Bestehens zu führen – dank einiger unermüdlicher ehrenamtlicher Helfer hinter der Ladentheke, aber auch bei der Buchhaltung, bei der Unterhaltung der Räume und Möbel, bei der Reinigung … Natürlich lebt so eine Initiative nur dank unserer geduldigen Kunden.

Das Marschtreff-Team freut sich selbstverständlich über jeden neuen Unterstützer und jeden neugierigen Gast.